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Anonyme .de Domain registrieren

by on Nov.12, 2011, under Allgemein, Internet

Für anonyme Domains kann ich ganz klar www.MediaOn.com empfehlen. Klasse Service, die Domains können anonym wie z.B. per Paysafecard bezahlt werden und bestellt wird nur mit einer Emailadresse! Besser geht es nicht oder?

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LG Aschaffenburg – Impressumspflicht bei Facebook – domain

by on Nov.11, 2011, under Allgemein

DOMAIN-NACHRICHTEN

Das Landgericht Aschaffenburg stellte im Rahmen eines einstweiligen Verfügungsverfahrens fest, dass auch Social Media-Angebote, soweit sie nicht ausschließlich privat genutzt werden, eines Impressums bedürfen (Urteil vom 19.08.2011, Az.: 2 HK O 54/11).

Die Antragstellerin betreibt im Internet ein Informationsportal über eine Stadt und deren Landkreis, auf dem sie unter anderem über Neuigkeiten, Veranstaltungen, Kultur, Ausgehtipps und Branchen der Region informiert und Bildergalerien vorhält sowie Werbung veröffentlicht. Die Antragsgegnerin steht dem nicht nach und liefert unter einem eigenen Internetangebot ebenfalls solche Informationen nebst Fotogalerien und schaltet Werbung Dritter. Beide Parteien verfügen auch über eigene Facebook-Seiten. Die Antragstellerin meint, das Impressum auf der Facebook-Seite der Gegnerin entspreche nicht den gesetzlichen Anforderungen des § 5 Telemediengesetz (TMG) und begehrte von der Antragsgegnerin, es zu unterlassen, die erforderlichen Pflichtangaben nicht leicht erkennbar und/oder nicht unmittelbar erreichbar auf ihrer Facebook-Seite zur Verfügung zu halten.

Das angerufene Landgericht in Aschaffenburg gab der Antragstellerin im Rahmen eines einstweiligen Verfügungsverfahrens Recht. Die Anbieterkennung der Antragsgegnerin auf deren Facebook-Seite entsprach aus Sicht des Gerichts nicht den gesetzlichen Anforderungen. Zunächst stellte das Gericht fest, dass die Parteien im Wettbewerb miteinander stehen, was angesichts beider Angebote offensichtlich ist. Dann stellte sich die Frage der rechtskonformen Anbieterkennung. Die Facebook-Seite der Antragsgegnerin enthielt nur Angaben zur Anschrift und zur Telefonnummer; diese Angaben an sich entsprachen nicht den Anforderungen. Doch muss aus Sicht des LG Aschaffenburg, entgegen anderer Ansichten, das Impressum sich nicht zwingend unter der Facebook-Seite befinden; ein Link zu einer anderen Domain kann ausreichen. Dieser Link muss jedoch – entsprechend den Vorgaben des Gesetzgebers – leicht erkennbar sein. Die Antragsgegnerin hatte eine Verlinkung unter dem Begriff “Info”. Dies, so meinte das LG Aschaffenburg, reiche nicht aus, da die Pflichtangaben einfach und effektiv optisch wahrnehmbar und ohne langes Suchen auffindbar sein müssten. Der Begriff “Info” sei zur Identifizierung der Pflichtangaben nicht angemessen, weshalb darin bereits ein Verstoß gegen § 5 TMG liege. Darüber hinaus aber sei das Impressum, welches über den Link aufrufbar sei, missverständlich. Es ergäbe sich nicht, wer welche Verantwortung habe, da die dort genannte Firma als im presserechtlichen Sinne, nicht aber im Sinne des Telemedienrechts und nicht im Hinblick auf die Facebook-Seite verantwortlich bezeichnet werde. Auch darin liege ein Verstoß gegen § 5 TMG, meinte das LG Aschaffenburg, und erließ die einstweilige Verfügung.

Die Entscheidung manifestiert, was von Juristen seit einiger Zeit diskutiert wird: Social Media Angebote, die auch geschäftlich genutzt werden, müssen ein Impressum aufweisen. Dieses muss den gesetzlichen Anforderungen gemäß leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sein. Das LG Aschaffenburg vertritt zulässige Ansichten, über die sich streiten lässt. Dass das Impressum nicht zwingend auf der Social Media Seite sein muss, ist erfreulich; dass aber der Begriff “Info” nicht ausreichen soll für die Bezeichnung des Links zu einem woanders erreichbaren Impressum, überzeugt nicht. Für die Praxis heisst das: In jedem Falle sollte man seine unterschiedlichen Social Media Kanäle darauf untersuchen, ob sie, soweit auch geschäftlich genutzt, das erforderliche Impressum oder einen Link dahin aufweisen – leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar.

Weitere Domainnews:

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HTC Edge: Neues Quadcore-Smartphone in Anmarsch – HANDY

by on Nov.09, 2011, under Allgemein

Es wird nicht mehr lange dauern bis die Dualcore-Prozessoren in Smartphones zum Teil durch 4-Kern-Technik abgelöst werden. So kursieren im Internet so manche Informationen, die auf solche Entwicklungen verschiedener Unternehmen hindeuten, worunter sich auch HTC befindet. Mit der Modellbezeichnung HTC Edge könnte schon im nächsten Jahr ein entsprechendes Gerät mit 4,7 Zoll großen Touchscreen und einer Auflösung von 1280 x 720 Pixeln aus dem Boden schießen.

Die Webseite pocketnow fande weiterhin heraus, dass das Unternehmen ein scharfe Kamera mit 8 Megapixeln einsetzt, welche durch den Backlit-Sensor und einer maximalen Blende von F2,2 extreme Lichtempfindlichkeit zulässt.

htc-edge-pocketnow

Folgt man den Aussagen von pocketnow, weicht HTC künftig vom Zulieferer Qualcomm ab und holt sich Nvidia an seine Seite. Im HTC Edge soll nach bisherigen Erkenntnissen der AP30 Tegra 3-Chip mit vier Prozessorkernen mit einer Leistung von 1,5 Gigahertz pro Kern an Bord sein. Darüber hinaus sollen 1 Gigabyte Arbeitsspeicher und 32 Gigabyte interner Speicher verbaut sein.

Designtechnisch geht HTC mit dem Edge nicht wirklich neue Wege. Mir persönlich gefällt HTCs Designlinie, jedoch wird der Konzern so wohl kaum neue Kunden ansprechen.

Das neue Smartphone mit Android 2.3 bzw. Version 4.0 (ist noch nicht sicher) unterstützt HSPA+ bis zu einer Geschwindigkeit von 21 Megabit pro Sekunde -der LTE-Standard soll allerdings fehlen. Das spricht wiederrrum dafür, dass der Hersteller das Smartphone hierzulande auf den Markt bringen wird. Der genaue Release des HTC Edge steht noch in den Sternen. Sobald es weitere Neuigkeiten zum Gerät gibt, erfahrt Ihr es bei uns!

 

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Review: Battlefield 3 (PC)

by on Nov.07, 2011, under Allgemein

Review: Battlefield 3 (PC)

Kaum ein Spiel wurde dieses Jahr so heiß erwartet wie “Battlefield 3″ und allein der Hype erklärte es schon fast zum Spiel des Jahres 2011. Aber kann es jetzt auch diesem guten Ruf gerecht werden? Wir sind für euch in den Krieg gezogen, haben ihn auf Herz und Nieren getestet und unsere Odyssee dokumentiert. (continue reading…)

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Sicherheit-as-a-Service: Bitdefender veröffentlicht "Cloud Security for Endpoints"

by on Nov.05, 2011, under Allgemein

 

Die “Wolke” im Fokus der Cyberkriminellen

Die Bitdefender-Lösung liefert die Vorteile einer Enterprise-Sicherheitslösung für End-User-Systeme und Server, ohne die Notwendigkeit einer Installation zusätzlicher Software oder Hardware. Unternehmen profitieren von einer kostengünstigen Lösung, die einfach zu verwalten, aber auch flexibel einsetzbar und auf aktuelle IT-Anforderungen zugeschnitten ist. Ob für einen einzelnen oder für geographisch weit voneinander entfernte Standorte oder einen Remote-Mitarbeiter: Cloud Security for Endpoints bietet einen vollständigen Überblick über die aktuelle Sicherheitslage und Bedrohung der firmeninternen IT-Umgebung.

Sicherheit-as-a-Service spart IT-Kosten
“Cloud Security for Endpoints ist die erste Cloud-basierende Lösung im Bitdefender “Security for Business”-Portfolio”, erklärt Rares Stefan, Director of Business Solutions bei Bitdefender. “Unser “Security as a Service”-Konzept vereinfacht die Planungen von IT-Investitionen, da die Firmen von sofortigen Kosteneinsparungen profitieren und sich mehr auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.”

Einige Vorteile und Features von “Cloud Security for Endpoints” im Überblick:
- Das System arbeitet leise und unauffällig: Benutzereingaben, Updates und Konfigurationsänderungen werden zentral verwaltet und unauffällig im Hintergrund ausgeführt. Die Cloud-Security-Konsole befindet sich in der “Bitdefender-Wolke” und ist bereit für den sofortigen Einsatz.

- Bitdefender bietet Unternehmen einen erweiterten Schutz auf mehreren Ebenen: Integriert sind Features wie Antivirus, Antispyware, Antiphishing, Trojaner- und Rootkit-Erkennung sowie eine voll funktionsfähige Zwei-Wege-Firewall mit Intrusion Detection.

- Basierend auf einer neuartigen Gravity-Architektur: Diese Architektur ermöglicht die zentrale Verwaltung mehrerer Bitdefender Security-Lösungen, darunter auch der vor kurzem veröffentlichten “Security für virtualisierte Umgebungen”. Sie arbeitet auf Basis “virtueller Container” und kann als schlüsselfertige Lösung eingesetzt werden. Dies ermöglicht es großen Unternehmen und Service-Providern, ihren Kunden skalierbare Lösungen für ein umfassendes Sicherheitskonzept anzubieten.

Die Cloud Security-Konsole von Bitdefender muss niemals vom Anwender selbst nachgerüstet, upgedatet oder erweitert werden. Alle Funktionen und Skalierungsmöglichkeiten, die von einer Enterprise-Security-Lösung erwartet werden können, sind sofort verfügbar und vom ersten Tag an einsatzbereit. Die Bitdefender Gravity-Architektur macht es möglich, dass “Cloud Security for Endpoints” auch die Sicherheitsbedürfnisse sehr großer Unternehmen aus einer Hand erfüllen kann. Die Security Console bietet eine intuitive Steuerung, ein umfassendes Reporting und Alarmfunktionen. Dies macht die Lösung sehr interessant sowohl für Unternehmen jeder Größe als auch für Security-Service-Provider, die den Service von Bitdefender anbieten können. Darüber hinaus eignet sich die Software für Firmen oder Provider, die ihre Server in virtualisierten Rechenzentren hosten.

“Cloud Security for Endpoints” von Bitdefender ist ab sofort über ein globales Netzwerk von Service-Providern, Value Added-Distributoren und Reseller-Partnern verfügbar. Eine 30-Tage-Testversion ist unter www.bitdefender.de/cloud erhältlich. Weitere Informationen unter www.bitdefender.de.
Über Bitdefender®
Bitdefender ist Softwareentwickler einer der branchenweit schnellsten und effizientesten Produktlinien international zertifizierter Sicherheitssoftware. Seit 2001 gilt Bitdefender als industrieweiter Pionier in der Entwicklung preisgekrönter Schutztechnologien. Tagtäglich schützt der Virenschutzexperte Rechner vieler Millionen Privat- und Geschäftskunden rund um den Globus. Dabei vertreibt Bitdefender seine Sicherheitslösungen weltweit über ein breites VAD- und Reseller-Netzwerk. In den USA, Großbritannien, Deutschland und weiteren europäischen Ländern erhielt Bitdefender mehrere bedeutende Auszeichnungen, beispielsweise von Stiftung Warentest, ConsumerSearch, Which? und Taenk. Die Antivirus-Technologie von Bitdefender erreichte darüber hinaus Spitzenwerte in ausführlichen Untersuchungen durch die unabhängigen Institute AV Test und AV-Comparatives. Ausführlichere Informationen über Bitdefender und Bitdefender-Produkte sind online im Pressecenter verfügbar. Zusätzlich bietet Bitdefender in englischer Sprache unter www.malwarecity.de Hintergrundinformationen und aktuelle Neuigkeiten im täglichen Kampf gegen Bedrohungen aus dem Internet.

Bitdefender GmbH
Hans-Peter Lange
Robert-Bosch-Str. 2
59439 Holzwickede
+49 (0)2301 – 9184-330

http://bitdefender.de
bo@sprengel-pr.com


Pressekontakt:
Sprengel Partner GmbH
Fabian Sprengel
Nisterstrasse 3
56472 Nisterau
administration@sprengel-pr.com
02661-912600
http://sprengel-pr.com

Quelle
http://www.bitdefender.de


Veröffentlicht am:
04:14:58 03.11.2011

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Berliner Kiezblogs und Onlinezeitungen

by on Nov.03, 2011, under Allgemein

Berliner Kiezblogs und Onlinezeitungen

Semiprofessionelle Stadtteilblogs boomen. Denn sie berichten aus den Bezirken – eine Ebene, die in den etablierten Medien oft ausgeblendet wirdvon Dennis Drögemüller

Dank Computer können Ereignisse aus dem Kiez blitzschnell an die Nachbarschaft gemeldet werden 
Bild: 
rtr

Im Grunde vereint Max Büch in sich zwei deutsche Stereotype: den Heimwerker und den Wutbürger. Bloß interessiert sich der 28-jährige Neuköllner weniger für Klicklaminat oder unterirdische Bahnhöfe, sondern für die Medien, die ihm von seiner Lebenswelt erzählen sollen. “Lokaljournalismus kann unglaublich interessant sein, aber die Umsetzung ist oft einfach schlecht. Oder die wirklich spannenden Themen finden nirgends statt”, sagt Büch. Aus seiner Unzufriedenheit hat er Konsequenzen gezogen: Die Nachrichten, die er gern anderswo gelesen hätte, macht er nun einfach selbst.

Seit Ende 2010 betreibt Büch mit einem Team von rund 15 Autoren im Internet das Informationsportal Neuköllner.net, auf dem die Beteiligten Neuigkeiten und Wissenswertes über ihren Heimatbezirk veröffentlichen. “Wir versuchen, den gleichen Qualitätsansprüchen wie die etablierten Medien gerecht zu werden”, sagt Büch. “Nur redet uns auf unserer eigenen Seite eben niemand rein.”

Auch Bettina Klatz machte aus der lokalmedialen Not eine Tugend, als sie mit ihren Kreuzberg-Nachrichten im August 2011 online ging. “In Berlin findet man in den Zeitungen nur wenig zu seinem eigenen Kiez, die Bezirke sind da einfach unterrepräsentiert”, sagt sie. Seit acht Jahren lebt die gebürtige Nordrhein-Westfälin in Berlin, drei davon in Kreuzberg. “Früher habe ich in NRW nach dem Abi viel für Lokalzeitungen gearbeitet”, erzählt Klatz. “So eine Vor-Ort-Berichterstattung schwebte mir für Kreuzberg auch immer vor, hier passiert ja viel mehr als auf dem Dorf. Als ich dann zuletzt viel über Lokalblogs gelesen habe, sind daraus die Kreuzberg-Nachrichten entstanden.”

Tatsächlich sind die Projekte von Max Büch und Bettina Klatz keine Einzelfälle: In den letzten Jahren nehmen deutschlandweit immer mehr Webseiten die Lokalberichterstattung für ihren Kiez, ihren Stadtteil oder ihr Dorf selbst in die Hand. “Hyperlokal” beziehungsweise “sublokal” lauten die Schlagwörter für das relativ unerforschte Phänomen, unter dem eine Vielzahl von Online-Angeboten unterschiedlichster Qualität und Machart zusammengefasst werden. Gemein ist ihnen allen, dass sie auf kleinere geografische Räume zielen, als es die etablierten Lokalmedien tun.

In Berlin berichten auf hyperlokaler Ebene vor allem Weblogs von engagierten journalistischen Laien wie dem Modersohn-Magazin oder Der Kiezer Weblog vom Klausenerplatz in geistiger Nachbarschaft zu Bürgervereinen über die Straßenzüge, Plätze und Kieze ihrer unmittelbaren Umgebung. Eine Ebene darüber haben auch einige semiprofessionelle Angebote wie die Prenzlauer Berg Nachrichten oder eben Neuköllner.net die Lokalberichterstattung aus den Bezirken übernommen. Die Themen liegen vor der Haustür: Bauarbeiten an der Straßenecke, Kunstausstellungen im Nachbarhaus, die Jugendarbeit beim Fußballverein um die Ecke, historische Betrachtungen zum Viertel – alles mit klarem Lokalbezug ist möglich. “Ein Vollangebot können wir natürlich nicht bieten, aber das kommt vielleicht mit der Zeit”, sagt Büch.

Den Vergleich mit etablierten Medien müssen die Webseiten nicht scheuen, oft sind die Macher ausgebildete Journalisten: Bettina Klatz absolvierte ein Volontariat und arbeitet seitdem als Fernseh- und Zeitungsjournalistin, Max Büch hat gerade sein Kulturjournalismus-Studium abgeschlossen, und auch Olaf Kampmann, der Gründer der Prenzlberger Stimme, ist seit über 20 Jahren als Autor und Redakteur tätig.

An journalistischen Standards orientieren sich die Betreiber bei der Arbeit zwar, ihre Artikel sind häufig aber pointierter und subjektiver geschrieben, von Leidenschaft und persönlichem Interesse geleitet. “Es muss einem Spaß machen”, sagt der 56-jährige Ur-Berliner Kampmann, “sonst kann man es gleich lassen. In meinem Blog kann ich machen, was ich mir vorstelle, ich bin nur mir selbst gegenüber verantwortlich.” Auch Klatz betont die Freiräume, die ihr die Kreuzberg-Nachrichten lassen: “Im Blog muss ich weniger neutral sein als in der Zeitung, kann tendenziöser schreiben – schon wegen der Kommentarfunktion, durch die ein Dialog möglich wird.”

Gegenseitiger Austausch und die Möglichkeit zur Partizipation sind neben publizistischer Selbstverwirklichung und der Schaffung lokaler Informationsangebote zentrale Ideen der Webseiten von Büch, Klatz und Co. “Die Bezirke in Berlin sind so groß, dass es Vernetzung braucht, und so klein, dass man sich doch schnell persönlich über den Weg läuft”, sagt Büch.

Jürgen Schwenzel setzt mit seinem ehrenamtlichen Angebot MoabitOnline sogar indirekt die Stadtteilarbeit fort, die er seit den 90ern im Ortsteil betreibt. “Wir wollten nicht nur informieren, die Leute aus dem Kiez sollten sich bei uns auch ausdrücken können”, sagt der 57-Jährige. Kommentare und Gastautoren sind ihm wie den anderen Betreibern immer willkommen. “Das sind aber noch viel weniger, als wir uns wünschen würden.”

Die Resonanz auf die noch jungen Webseiten ist im Verhältnis zu den Einwohnerzahlen der Bezirke gering, wahrgenommen werden sie aber bereits: Die Kreuzberg-Nachrichten bringen es derzeit auf rund 4.000 Klicks im Monat, MoabitOnline verzeichnet nach eigenen Angaben sogar 14.000, bei Neuköllner.net sind es etwa 200 “Unique Visitors”, also eindeutige Besucher einer Webseite, am Tag, Spitzenwerte können auch um ein Vielfaches höher liegen. “Wir finden sicher noch mehr Leser, wenn wir uns erst mal etabliert und vernetzt haben und die Kreuzberg-Nachrichten auch bewerben”, sagt Klatz.

Genutzt werden die Angebote laut den Erfahrungen von Kampmann vor allem von Anwohnern und lokalen Entscheidern: “Man wird vor allem von denen gelesen, die hier Politik machen, und von denen, die von Themen betroffen sind”, sagt er. “Und natürlich sind wir Trüffelschweine für die Regionalpresse.”

Persönliche Erfüllung und Anerkennung können allerdings nicht über die prekären Arbeitsbedingungen für Lokalblogs hinwegtäuschen: Zwar bleiben die Kosten für die technische Infrastruktur der Webseiten gering, Geld verdient aber keiner der Betreiber mit seinem Angebot. Ihren Lebensunterhalt bestreiten alle anderweitig. Ein werbe- und spendenfinanziertes Angebot ist für Schwenzel und Kampmann ausgeschlossen, Büch und Klatz wollen irgendwann in der Zukunft den Punkt erreichen, an dem ihre Webseite sich selbst trägt oder sogar etwas einbringt. “Ungefähr eineinhalb bis zwei Tage die Woche bin ich mit Neuköllner.net beschäftigt, das bezahlt mir natürlich keiner”, sagt Büch. Dennoch veröffentlichen alle Angebotsmacher fast täglich neue Beiträge, manchmal sogar mehrere am Tag.

“Selbstausbeutung ist immer eine Gefahr”, sagt Martin Welker, der sich als Professor für Journalistik am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig wissenschaftlich mit dem Thema lokaler und hyperlokaler Webseiten befasst hat. Insgesamt sieht er aber trotz fehlender gesicherter Erkenntnisse publizistisches Potenzial für den Do-it-yourself-Onlinejournalismus: “Die Angebote stellen die Frage nach der Partizipation am Mediensystem wieder ganz neu.”

Die Bedeutung des Phänomens erreicht mittlerweile auch die Zeitungsverlage: Das Hamburger Abendblatt schickte bereits Anfang 2011 Leserreporter in die Stadtteile, und der Lokalchef der Berliner Zeitung, Ralph Kotsch, gestand jüngst den Prenzlauer Berg Nachrichten in einem Interview mit dem Fachmagazin Journalist zu, aus den Bezirken tiefgehender und umfangreicher berichten zu können als seine Zeitung. “Sie kümmern sich dort eben nur um einen Bezirk und haben online unbegrenzt Platz”, so Kotsch. “Das können wir zumindest im Print in der Form einfach nicht leisten.”

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#158 | Der Abt, der zwitschert | Botschaften via Twitter verbreiten

by on Okt.31, 2011, under Allgemein

ThumbShot von www.jesus-netzwerk.ch

Bild: ©www.jesus-netzwerk.ch

 

<!––>

erreicht damit schon über 350 Personen. 


 

Social

Media sind interaktive Plattformen der Kommunikation auf dem Internet. Neben

Facebook erfreut sich Twitter zunehmender Beliebtheit. Übersetzt aus dem

Englischen «zwitschern» gibt es in der Schweiz ungefähr 200’000 Nutzer, die

sich in 140 Zeichen Botschaften zusenden. Jeder auf

der Welt kann diese Zeilen sofort lesen.


 

Der

Walliser Martin Werlen (49) ist der 58. Abt des Benediktinerklosters in

Einsiedeln.  Er ist Mitglied der Schweizer Bischofskonferenz und hat dort seit

2010 das Amt des Medienverantwortlichen inne. Abt Martin hat keine Scheu vor modernen Medien. So ist er im Dezember

2009 unter die «Twitterer» gegangen, als in das

Schweizer TV-Magazin 10vor10 dazu als Internet-Laie einlud. Heute teilt

er in seinem Twitter-Channel Neuigkeiten aus dem Alltag mit. Seine Begründung: «Der Urauftrag der Kirche

ist es, die Menschen da abzuholen, wo sie sind. Und heute sind die Leute im

Netz.» Dank den neuen Medien könne er mit seiner Botschaft Leute

erreichen – speziell die Generation zwischen 20 und 40 Jahren, die in der

Kirche fehlt. Die 140 erlaubten Zeichen

erachtet er als optimal. «Wenn man eine theologische Frage oder

Inhalt nicht in 140 Zeichen sagen kann, kann man es auch nicht in einem Buch

von 200 Seiten. Wenn man es nicht auf den Punkt bringen kann, dann redet man

drum herum.»


 

Abt Martin ist

sehr aktiv und verschickt manchmal bis sechs «Tweet» pro

Tag. Er hat in der Zwischenzeit schon fast 3600 «Followers», die seine

Botschaften regelmässig verfolgen. Trotz

allem ist der Geistliche kein Internet-Junkie: «Ich verbringe täglich etwa 4

Minuten in der Twitter-Welt.» Die meisten seiner Tweets schreibt

er im Zug.


 

«Auf

moderne Weise weitersagen, was Gott uns seit tausenden von Jahren hier schenkt» war sein erster Tweet. «Spannend, dass jetzt auch die Kirche modern wird» oder «Echt

starkes Kirchen-Marketing»

waren die Echos. Abt Martin bittet in seinen Tweets um Ideen für seine 1.-August-Ansprache,

schreibt wo man ihn für Gespräch treffen kann und hat sich spezialisiert auf

Bahngleichnisse. Beispiel: «Wenn’s ganz gehörig wackelt: Die Bahn lässt

sich nicht so schnell aus dem Geleise bringen.»


 

Twitter hat das Leben von Martin Werlen verändert. Er

sagt heute: «Wer gut

kommunizieren will, muss auf die Adressaten hören. Dabei ist mir Twitter eine

wertvolle Schule geworden. Ich kommuniziere den Alltag. Dazu gehört Positives

und Negatives. Ich mache mich hinterfragbar und angreifbar.»


 

Die Twitter-Aktivitäten von Abt Martin sind sympathisch und bürgernah, was man ja

nicht von allen kirchlichen Würdenträgern behaupten kann. Abt Martin hat es geschafft,

mit einer ganz neuen Zuhörerschaft in Kontakt zu treten. Abt Martin hat es

nicht nur geschafft weil er «dabei» ist. Denn damit alleine ist es im Twitter

nicht getan. Man muss auch etwas zu sagen haben. Sonst geht man auch hier in

der Masse unter. Schon einige Zeitungen haben über den zwitschernden Abt

berichtet. Kürzlich konnte er sogar am nationalen PR-Symposium im Novartis

Campus Basel auftreten.


 

Herzlich,

Markus Baumgartner


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Neue Technik-Produkte

by on Okt.29, 2011, under Allgemein

Technik, Computer, Fotografie, Fernsehen, Internet, Weite, Objektive, Notebooks, Neue, Technik, Produkte, 4161

Klein und flach: Das XPS 14z von Dell ist 23 Millimeter hoch und bietet dank des schmalen Displayrahmens viel Bild in einem relativ kleinen Gehäuse. (Bild: Dell)© DPA

Berlin (dpa/tmn) – Von überall aus auf die eigenen Daten zugreifen: Das soll ein Internet-Speicher von Buffalo ermöglichen, den Nutzer zu Hause einrichten. Weitere Technik-Neuigkeiten dürften Fotografen und Fernseh-Fans erfreuen.

Flaches Dell-Notebook mit schmalem Displayrahmen

Der Computerhersteller Dell bringt am 15. November sein bisher flachstes Notebook auf den Markt. Das XPS 14z hat ein Display mit besonders schmalem Rahmen, so dass es mit einer Größe von 14 Zoll in ein eigentlich für 13,3-Zoll-Displays gedachtes Gehäuse passt. Darüber hinaus hat Dell das 23 Millimeter hohe Gerät mit einem Slot-in-DVD-Brenner, USB 3.0 und einer beleuchtete Tastatur ausgestattet. Die Intel-Prozessoren gehören zur i5- oder i7-Reihe, die Grafikkarte ist eine Nvidia Geforce GT 520M. Käufer müssen mindestens 899 Euro für das XPS 14z bezahlen.

Weitwinkel-Objektiv für schlechtes Licht

Ein neues Weitwinkel-Objektiv (2/25 mm) von Zeiss soll auch bei schlechtem Licht ohne Blitz gute Bilder machen. Das Distagon T 2/25 ist das erste 25-Millimeter-Objektiv des Optik-Herstellers und wird in zwei Varianten erscheinen: Die 98 Millimeter lange ZE-Variante passt auf das EF-Bajonett, die Version ZF.2 gehört zum F-Bajonett und ist drei Zentimeter kürzer. Beide Objektive sollen Ende des Jahres in den Handel kommen und voraussichtlich 1449 Euro kosten.

Monitor mit eingebautem Fernsehempfänger

Per Knopfdruck zum Fernseher: Die neue Display-Serie M2 von Acer lässt sich sowohl als Computermonitor als auch als TV-Gerät verwenden, umgeschaltet wird per Fernbedienung. Receiver für digitales Kabel und DVB-T sind bereits eingebaut, die Geräte unterstützen alle eine Auflösung von 1920 mal 1080 Bildpunkten (Full HD). Die mit 27 Zoll Bildschirmdiagonale größte verfügbare Variante trägt das Kürzel M272HML und kostet 349 Euro. Mit 199 Euro am günstigsten ist das 21,5 Zoll große M222HQML. Die Display-Serie ist ab sofort erhältlich.

Internet-Speicher für Einsteiger

Mit der CloudStation Duo von Buffalo Technology sollen auch Einsteiger von überall Zugriff auf ihre Daten haben. Der Internet-Speicher ist beim Kauf bereits vorkonfiguriert und muss nach Herstellerangaben nur mit dem Internet verbunden werden. Danach können Besitzer von überall auf die zwei jeweils ein Terabyte großen Festplatten des Geräts zugreifen. Die Basisversion kostet 260 Euro und ist mit 128 Megabyte RAM und einer 500 Megahertz schnellen CPU ausgestattet. Für 30 Euro mehr gibt es die Cloudstation Pro Duo mit höherer Geschwindigkeit, aber ohne neuen Festplattenplatz. Der Verkaufsstart ist für November 2011 geplant.

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Linz launcht Website "for agents only"

by on Okt.27, 2011, under Allgemein

Austrian Airlines konnten ihr Quartalsergebnis für die Monate Juli bis September 2011 verbessern: Der operative Gewinn erreichte € 31,6 Millionen – ein Plus von rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. In den gesamten ersten neun Monaten des…

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Flughafen Linz launcht Agentseite – tip

by on Okt.25, 2011, under Allgemein

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